02.08.2010Fünf Tipps für sichere Bankgeschäfte im InternetVor allem bei den jüngeren Bundesbürgern wird Onlinebanking immer beliebter: Nach einer Untersuchung des Bundesverbandes deutscher Banken wickeln mittlerweile weit mehr als die Hälfte der 25- bis 39-Jährigen ihre Geldgeschäfte am Computer ab. Vorbehalte scheinen hingegen die über 40-Jährigen zu haben. Bei ihnen liegt der Anteil der Onlinebanking-Nutzer noch unter 40 Prozent. Ein Grund für die Zurückhaltung: Sicherheitsbedenken halten manche Kunden vom Umstieg auf die bequeme Abwicklung der Bankgeschäfte per Internet ab.
Doch wie sicher Onlinebanking ist, hat der Nutzer zu einem großen Teil selbst in der Hand. Wer ein paar einfache Tipps beherzigt, kann die meisten Risiken von Beginn an ausschalten.
- System immer aktuell halten. Sowohl das Betriebssystem als auch der Internetbrowser und die Virenschutzprogramme sollten regelmäßig aktualisiert werden. So bleiben sie auf dem neuesten Stand. Damit wird die Gefahr minimiert, dass aufgrund veralteter Software Sicherheitslücken bestehen.
- Schlechte Passwörter meiden. Das eigene Geburtsdatum, kurze Zahlenreihen oder der Vorname des Ehepartners sind als Passwort denkbar ungeeignet, da sie vergleichsweise leicht zu erraten sind. Gute Passwörter sollten sowohl Zahlen als auch Buchstaben enthalten und mindestens sechs Zeichen lang sein.
- Funknetz absichern. W-Lan-Funknetze sollten auf keinen Fall für jedermann zugänglich sein. Sie müssen vor Nutzung des Onlinebankings verschlüsselt werden. Die veraltete WEP-Technik ist dabei wenig ratsam. Sie bietet im Vergleich zum modernen WAP-Verfahren nur einen unzureichenden Schutz.
- Keine öffentlichen Bankgeschäfte. Onlinebanking-Transaktionen werden am besten vom eigenen Computer zu Hause durchgeführt. Dort herrscht Klarheit über die Aktualität und die Sicherheit des Systems. Dagegen sind öffentliche W-Lan-Netze oder Internetcafés für Bankgeschäfte ungeeignet.
- Keine Daten preisgeben. Weder auf einen Anruf noch auf eine E-Mail-Aufforderung hin sollten Bankkunden ihre Benutzerdaten, Geheimzahlen oder Transaktionsnummern preisgeben. Solche Kontaktaufnahmen haben immer einen betrügerischen Hintergrund. Keine Bank würde jemals diese Daten per E-Mail oder durch einen Anruf abfragen. Nur wenn der Kunde selbst bei seiner Bank anruft, muss er zur Legitimierung häufig eine Geheimzahl in die Tastatur eintippen oder sie in Auszügen dem Kundenberater nennen.
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Fazit: Wer unnötige Gefahren vermeidet, sorgfältig mit seinen Zugangsdaten umgeht und seine Kontoauszüge regelmäßig prüft, geht bei Bankgeschäften per Internet kaum zusätzliche Risiken ein. Als Vorteil winken dagegen niedrige Kosten, weniger Zeitaufwand und eine Verfügbarkeit rund um die Uhr.
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